Gemeinsam mit jüdischen Menschen in der Schweiz
Lasst uns ein öffentliches Zeichen setzen gegen Antisemitismus und Judenhass
Impulstag gegen den Antisemitismus und Judenhass
Shalom Switzerland ist eine gemeinsame Plattform für ein respektvolles Miteinander von Christen und Juden, die für den 9. November 2026 nach Bern an die Nägeligasse 9 einlädt, um mit der Verlesung der Erklärung gegen Antisemitismus ein starkes öffentliches Zeichen der Solidarität zu setzen. Ein ähnlicher Anlass wird ab 2027 jeweils am 7. Oktober sein.
Als Grundlage für eine gemeinsame Webseite dienen uns das das von beiden Seiten erarbeitete und von den je höchsten Vertretern unterzeichnete Dokument der Jüdisch-Römisch-Katholischen Gesprächskommission JRKG der Schweizerischen Bischofskonferenz und des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes SIG. Ausserdem haben die Evangelisch-reformierte Kirche der Schweiz EKS wie auch die Evang. Allianz ebenfalls wichtige und bindende Erklärungen verfasst. Die Vineyard/Jewish Culture Bern, sowie TOWARD JERUSALEM COUNCIL II (TJCII) und andere Israelwerke (IWS) stehen hinter dieser Initiative, mentlich die Internationale Christliche Botschaft in Jerusalem (ICEJ) und die Return Organisation (RETO), die jüdische Menschen aus der früheren Sowjetunion (vor allem aus der Ukraine) bei der Einwanderung nach Israel (Alijah) unterstützt.
Gemeinsame Erklärung
gegen Antisemitismus und Judenhass
Wir bekennen die bleibende Bedeutung des jüdischen Volkes in Gottes Geschichte mit den Menschen und treten ein für Respekt, Dialog und Freundschaft zwischen Juden und Christen. Der Gott der Bibel ist der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Jesus selbst war Jude.
Wir lehnen jede Form von Ersatztheologie ab, welche davon ausgeht, dass die Kirche an die Stelle Israels getreten sei und Gott sein Volk verworfen habe. Gott hat seinen Bund mit den Juden nie widerrufen; die Juden haben weiterhin ihre Berufung und alle Verheissungen.
Wir bedauern zutiefst, dass Christen im Laufe der Geschichte immer wieder zu Antisemitismus und Judenhass beigetragen oder dazu geschwiegen haben. Darum machen wir uns eins mit allen Menschen, die Gott und Juden dafür um Vergebung gebeten haben. In besonderem Gedenken an die Shoah setzen wir uns dafür ein, dass sich Antisemitismus und Judenhass nicht wiederholen. Aufarbeitung und Erinnerung sind hier wichtig.
Wir verpflichten uns, jeder Form von Antisemitismus und Judenhass entschieden entgegenzutreten. Antisemitismus ist unvereinbar mit dem Evangelium Jesu Christi.
Shalom-Switzerland, 9. November 2026
Ziele
- Zusammenstehen für Sicherheit und Frieden für alle in unserem Land
- Plattform für respektvolles Miteinander von Juden und Christen
- Sichtbarmachen von gemeinsamen Aktivitäten, Anlässen und Initiativen von Juden und Christen, als konstruktive Zeichen gegen Antisemitismus und Judenhass, wie zB Aufklärung, biblische Lehre, Konferenzen, Gestaltung von Erinnerungsorten, Solidaritätsveranstaltungen wie Stille Märsche, Märsche des Lebens für Israel, der Gebets- und Solidaritätstag auf dem Bundesplatz etc.
- Gemeinsame Anlässe wie am 9. November 2026, von 13.30-18.30 in Bern, Nägeligasse 9. Da wird diese Erklärung verlesen.
Hinter Shalom Switzerland stehen Menschen
die sich auf den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs berufen, und die wie alle anderen in diesem Land in Sicherheit und Frieden leben wollen.
Shalom Switzerland wird unterstützt von
- verschiedenen Stiftungen und Institutionen gegen Rassismus und Antisemitismus
- WESTERN HERITAGE ALLIENCE
- Gamaraal Foundation für Holocst-Überlebende und deren Nachkommen
- unterzeichnenden Personen der Erklärung. Diese Namen werden nicht publiziert.
- christlichen Gemeinschaften und viele Einzelpersonen